TeamSystem ist eines der führenden italienischen ERP-Systeme und im dortigen Mittelstand weit verbreitet. Wächst das Lager, ändert sich die Lage: mehr Auftragspositionen, mehr Mitarbeiter, vielleicht eine erste Förderstrecke oder ein automatisierter Bereich — und die Steuerung über Bildschirmmasken und Listen trägt nicht mehr. Es braucht Terminals, geführte Aufträge, Bestände je Lagerplatz. Genau hier setzt Kazam an, ohne das ERP zu ersetzen.
So arbeitet die Integration
Kazam tauscht mit TeamSystem bidirektional Daten aus; Schnittstellen und Satzaufbauten werden in der Analysephase festgelegt, je nach eingesetztem TeamSystem-Produkt:
- Vom ERP zu Kazam: Artikel-, Kunden- und Lieferantenstammdaten, zu vereinnahmende und abzuwickelnde Aufträge.
- Von Kazam zum ERP: bestätigte Zugänge, erledigte Kommissionierungen und Versände, Inventurkorrekturen, bewegte Chargen und Verfallsdaten.
Das ERP bleibt die kaufmännische und buchhalterische Referenz; Kazam wird zur operativen Wahrheit des Lagers: wer was getan hat, wo jedes Packstück liegt, was versandbereit ist.
Warum mittelständische Betriebe diese Kombination wählen
Wer das ERP ohnehin bezahlt, holt sich mit dem Umzug des Lagers auf Zebra- oder Android-Terminals keine Gebühr ins Haus, die mit der Zahl der angelegten Mitarbeiter wächst: Der Plan richtet sich nach der gleichzeitigen Nutzung, und das auf allen Wegen, auf denen Sie Kazam beziehen können (die Zahlen). Und die Plattform wächst mit dem Lager: zuerst das WMS mit den Handhelds, dann WES und WCS, wenn komplexe Prioritäten oder Automatik dazukommen — ohne Systemwechsel.
Für jeden ist es dennoch nicht die richtige Wahl. Ist das Lager klein und berechenbar — wenige Positionen am Tag, keine Automatik —, kann das Modul des ERP genügen, und ein WMS obendrauf würde die Sache verkomplizieren, ohne Vorteile zu bringen. Kazam zahlt sich aus, sobald die Mengen wachsen oder die erste Automatik dazukommt.
Was es auf Ihrer Seite braucht
Viele Betriebe halten schon vor dem Start inne, aus Sorge vor einem Projekt, das die IT monatelang bindet. Der Punkt ist: Im Unternehmen ist die IT oft eine einzige Person. Manchmal ist es der Berater, der das ERP betreut.
Gebraucht wird weniger, als man erwartet: ein Ort, an dem TeamSystem die Daten ablegen kann, und ein Weg, die Ergebnisse zurückzulesen. Das Erste ist ein Austauschbereich, eine von der Lagerdatenbank getrennte Datenbank. Das ERP schreibt dort hinein, was es mitzuteilen hat, ohne etwas darüber wissen zu müssen, wie das Lager innen aufgebaut ist. Das Zweite ist eine Schnittstelle, die unter den Belegnummern des ERP selbst antwortet.
Wer TeamSystem kennt, muss Kazam nicht lernen, und umgekehrt. Die beiden Seiten treffen sich bei den Satzaufbauten, die in der Analyse ein einziges Mal vereinbart werden. Von da an bleibt das ERP in den Händen derer, die es heute konfigurieren, mit denselben Ansprechpartnern wie bisher. Deshalb wiegt die anfängliche Analyse schwerer als die technische Verbindung: Ist einmal entschieden, was ausgetauscht wird, ist der Rest Mechanik.
Was ausgetauscht wird, und in welchem Takt
Aus dem ERP kommen die Stammdaten — Artikel, Kunden, Lieferadressen —, die Arbeitsbelege mit ihren Positionen und die Ladeeinheiten. Ein mitlaufender Dienst liest den Austauschbereich alle paar Sekunden aus und holt herein, was er vorfindet. Es ist kein nächtlicher Import: Zwischen dem, was das ERP sagt, und dem, was das Lager sieht, klafft kein ganzer Tag.
Jeder abgelegte Datensatz hat einen Status, und das ist der Teil, der die typischen Import-Kopfschmerzen erspart. Bricht etwas ab, werden beim Neustart nur die noch nicht verarbeiteten Datensätze wieder aufgenommen. Es entstehen keine Dubletten, und von Hand ist nichts zu rekonstruieren. Wird derselbe Artikel mehrmals hintereinander geändert, kommt die neueste Fassung an, die übrigen bleiben als überholt vermerkt.
Der Rückweg läuft auf Anfrage. Das ERP fragt den Status eines Belegs unter seiner eigenen Nummer ab und erhält, was vereinnahmt, kommissioniert oder versandt wurde. Niemand muss etwas abschreiben, und genau darum geht es: Doppelte Erfassungen verschwinden nicht, weil besser gearbeitet wird, sondern weil sie nicht mehr gebraucht werden.
Häufige Fragen
Müssen wir TeamSystem aufgeben?
Nein, im Gegenteil: Die Integration gibt es gerade dafür, TeamSystem an seinem Platz zu lassen — Verwaltung, Buchhaltung, Fakturierung — und dem Lager ein eigenes operatives Werkzeug zu geben.
Wie lange dauert die Inbetriebnahme?
Die Dauer richtet sich nach den abzubildenden Abläufen; die erste Analyse mit einem Ingenieur von Sun Tech legt Satzaufbauten, Zeiten und Umfang fest. Kontaktieren Sie uns für eine Einschätzung.
Verwalten Sie Chargen und Verfallsdaten?
Ja: Rückverfolgbarkeit nach Charge, Seriennummer und Verfallsdatum ist in Kazam nativ, und die Daten laufen mit den Bestätigungen ins ERP zurück.
Braucht es besondere Hardware?
Jedes Android-Terminal ab Version 9 mit Scanner; mit den Zebra-Terminals besteht über DataWedge eine tiefe Integration.
Kazam ist die Source-available-Plattform, die WMS und WES abdeckt und sich mit Sun Tech WCS integrieren lässt. Sprechen Sie mit einem Ingenieur über die Anbindung an Ihr TeamSystem.
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